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Saturday, November 14, 2015

LOVE - Starker Auftakt: Gegenseitige Masturbation

Das herausfordernde Filmereignis LOVE von Gaspar Noe ist es wert, detailliert betrachtet zu werden. RSM richtet den Fokus auf die zahlreichen und meist expliziten Sex-Szenen in der leidenschaftlichen Liebesgeschichte. Die Hardcore Szenen werden in den folgenden Beiträgen hier im Blog durch Bilder, Texte und Clips dokumentiert und reflektiert.
Die Selbstbefriedigung spielt in LOVE eine wichtige Rolle. Ebenso wie auch im realen Leben der meisten Menschen. Darum stellt sie der argentinisch-französische Filmemacher offensiv an den Anfang seines Liebesdramas. Und wie man es nicht anders von Gaspar Noé erwartet, bleibt bei der gegenseitigen Masturbation der Protagonisten nichts der Fantasie der Zuschauer überlassen.


LOVE (2015) - starker Auftakt:
 Gegenseitige Masturbation


Fulminanter LOVE - Auftakt: Electra & Murphy
(Aomi Muyock & Karl Glusman) befriedigen sich gegenseitig bis zur Climax.

e.nygmas Review - Gegenseitiges Fingern & Wichsen
"Der Film beginnt außerordentlich stark mit einer gegenseitigen Masturbations-Szene. Die beiden Protagonisten - Aomi & Karl - sind in einer Position, in der die Frau ausgestreckt über dem Mann liegt und seinen erigierten Penis streichelt, während er ihre Vagina mit seinen Fingern stimuliert. Sie holt ihm richtig einen runter bis er schließlich kommt, während er sie ganz leicht mit seinen Fingern kitzelt. 
Der Blickwinkel dabei ist großartig, weil die Kamera sie frontal einfängt, während er voll abspritzt. Wir sehen seinen Samen und sie leckt ein wenig an seinem Penis. Aber sie nimmt sein Sperma nicht in ihren Mund. 
Aomi hat einen tollen Körper mit schönen Titten und einer voll behaarten Muschi."


Der aus Argentinien stammende französische Regisseur Gaspar Noé
bestätigt seinen Ruf als Provokateur im LOVE-Intro mit einer starken Masturbation. 

Provozierender Start mit Masturbation
Gaspar Noé weiß wie er sein Publikum provozieren kann. Provozieren kommt vom lat. Begriff 'provocare' und heißt übersetzt 'hervorrufen', 'herausfordern'. Jede gezielte Provokation, besonders im Bereich von Kunst und Performation, will im Betrachter eine spürbare Reaktion bewirken. Gaspar Noés Auftakt-Provokation in LOVE heißt Selbstbefriedigung. Explizite Masturbation. Der gelungene Start in seinem leidenschaftlichen Drama LOVE konfrontiert die Zuschauer mit der bekanntesten und am meisten praktizierten sexuellen Handlung. Im Grunde kennt jede Frau und jeder Mann das Masturbieren von Jugend auf. Mit der Selbstbefriedigung ist (fast) jeder Mensch vertraut und praktiziert sie auch regelmäßig. Aber sie ist in unserer Gesellschaft immer noch kein öffentliches Thema. Sie wird weiterhin tabuisiert und auch kaum diskutiert oder reflektiert. Erfahrungsaustausch über das Onanieren findet höchstens in einschlägigen Sex-Foren statt. Mit dem Masturbations-Start in LOVE fordert Noé die Zuschauer heraus. Er hält ihnen einen Spiegel vor Augen und offenbart ihnen ihre verborgene Sehnsucht. Er zeigt ihnen explizit, was sie sich tief im Inneren ihrer Seele wünschen: sexuelle Befriedigung! 


Das sexhungrige LOVE-Trio bei einer Ménage à trois:
 Murphy (Karl Glusman), Electra (Aomi Muyock), Omi (Klara Kristin).

Selbstbefriedigung als Ausdruck der Liebe
Das romantische Drama über LIEBE beginnt mit einem Akt der Selbstbefriedigung. Noé setzt die sexuelle Handlung hier als ein filmisches Stilmittel ein, um damit eine Liebesaussage zu machen. Die Besonderheit der Eröffnungs-LOVE-Masturbation ist, dass Electra & Murphy nicht allein das Do It Yourself praktizieren. Vielmehr zelebrieren sie die Selbstbefriedigung als gemeinsames und gegenseitiges, zärtliches Liebesspiel. Sie mögen sich, sie lieben sich, sie haben sexuelle Wünsche und Begierden. Und sie geben sich gemeinsam dem Verlangen der Fleischeslust hin. Jeder befriedigt den anderen: gefühlvoll, romantisch, liebevoll. So wird deutlich, dass die schöpferische Urkraft der Liebe den weiblichen und männlichen Körper erfasst und sich darin auch körperlich ausdrücken will. Jede Liebes-Beziehung und Herzens-Zuneigung sehnt sich nach einer körperlichen Antwort. Ja sie fordert und verlangt geradezu in letzter Konsequenz als Antwort Sex. Romantischen, erotischen und leidenschaftlichen Sex. Bis zur Erfüllung in der Klimax. 


Die Atmosphäre für gegenseitige Selbstbefriedigung ist schlicht, aber erotisch:
Auf einem Bett spielen Electra & Murphy mit ihren nackten Körpern und Genitalien.

Erotisches Ambiente
e.nygma hat in seiner Review des Masturbations-Auftaktes (siehe oben) die Szene der gegenseitigen Selbstbefriedigung anschaulich geschildert. Der Provokateur Noé hat sie einladend und gefühlvoll inszeniert. Der Zuschauer wird unmittelbar in die Handlung hineinversetzt. Er ist Beobachter und Zeuge des intimes Liebesspiels zwischen Electra & Murphy. Die Kamera hat während des gesamten Verlaufs den gleichen objektiven Standpunkt. Aus dem Winkel der Linse heraus ist der Zuschauer direkt am Bett positioniert. Er schaut frontal auf die splitternackten und attraktiven Körper des sich miteinander vergügenden Liebespaares. Das ganze Ambiente ist in seiner nüchternen Schlichtheit erotisch und gefühlvoll. Die Masturbation ist ästhetisch in Szene gesetzt. Wer pornografische Darstellungen nicht grundsätzlich ablehnt, kann sich mit der Eröffnungseinstellung schnell anfreunden. Und alle pornophilen Genießer werden sich beim Anblick der beiden masturbierenden Liebenden sofort heimisch wohlfühlen. 


Murphy (Karl Glusman) massiert zärlich die Schamhaare von Electra (Aomi Muyock),
steckt seine Finger in ihren Mund, während sie gefühvoll seinen steifen Schwanz reibt.

Gefühlvolle Selbstbefriedigung
Murphy liegt der Länge nach ausgestreckt mit dem Rücken auf dem Bett. Aus seinen gespreizten, kräftigen Oberschenkeln ragt senkrecht sein langer, praller Penis in die Höhe und präsentiert sich mit voller Erektion. Electra liegt ebenfalls mit dem Rücken auf dem Körper von Murphy. Auch ihre Beine sind gespreizt und der Zuschauer schaut direkt auf ihren Genitalbereich. Ihre Vagina ist mit einem regelrechten Buschwerk aus Schamhaaren  bedeckt. Die Handlung ist bereits seit einiger Zeit im Gang. Electra hat den Schwanz von Murphy fest umklammert und streichelt ihn sanft. Sie bewegt sich hin und her und drückt ihre Brust an seinen strammen Ständer. Murphys Hand geht von unten durch Electras gespreizte Beine hindurch und berührt ihren Genitalbereich. Zärtlich kräuselt er ihre Schamhaare und massiert spielerisch ihr erotisches Lustzentrum. Für das Publikum ist es eine Freude und Wonne den beiden Akteuren bei ihrer gegenseitigen, gefühlvollen Selbstbefriedigung zuzuschauen. 


Das explizite LOVE-Poster fokussiert die Ejakulation in Nahaufnahme.
So deutlich sehen die Zuschauer im Film nicht wie das Sperma aus dem Penis kommt.

Stimulierung der Libido bis zur Ejakulation
Im weiteren Verlauf des Do It Yourself Spieles schiebt Murphy seinen Daumen in Electras Vagina (explizit nicht zu sehen) und stimuliert ihre Libido. Sie verstärkt dabei ihre Masturbationsbewegungen und lässt seinen strammen Ständer mehrfach von oben nach unten durch ihre Hand gleiten. Dann fasst Murphy an ihren Hals, legt seine Hand auf ihr Gesicht und steckt seine Finger in ihren Mund. Sie lutscht daran und steigert gleichzeitig die Massage seines steifen Schwanzes. Immer stärker und agressiver reibt sie seinen prallen Formwandler und wichst ihn schließlich leidenschaftlich bis zum Orgasmus. Die gegenseitige Stimulierung der Libido findet in der Climax ihre Vollendung. Electra genießt es, als Murphys Sperma aus der Eicheslspitze herauskommt. Langsam läuft das weiße Ejakulat an seinem prall wippenden Schaft herunter und fließt auch über ihre weiterhin masturbierenden Finger. Murphy genießt den Orgasmus und verzieht sein Gesicht im stöhnenden Taumel. Ohne Unterbrechung massiert er dabei weiterhin Electras buschige Möse und bohrt seinen Daumen tief in ihre Schamlippen hinein. Das gemeinsame Liebesspiel klingt langsam und gefühlvoll aus. Beide sind erschöpft, aber sie genießen die gegenseitige, sexuelle Befriedigung. Electra zieht Murphys Lustspender an ihren geöffneten Mund. Weiteres Sperma läuft langsam am vibrierenden Schaft herunter. Electra berührt Murphys Schwanz und leckt daran. - Schnitt - Was jetzt weiter zwischen den beiden geschieht überlässt der Regisseur der Fantasie der Zuschauer. 


Ein erotisches Kunstwerk mit den Kennzeichen von klassischer Pornografie: Beim
Orgasmus fließt Sperma aus Murphys Schwanz über Electras masturbierende Finger.

Fulminanter, pornophiler Start
Den Auftakt von LOVE mit der gegenseitigen, expliziten Masturbation bis zur Ejakutaion kann man nur als fulminant bezeichnen. Es ist ein großartig gelungener Start des Liebesdramas. Pornophile Genießer kommen bei diesem ersten sexuellen Höhepunkt voll auf ihren erotisch-sexuellen Geschmack. Noé präsentiert in seinem LOVE-Intro schon fast alles, was klassicherweise zu einem guten Pornofilm gehört: Zwei sympathische Akteuer, die splitternackt agieren. Einen attraktiven, weiblichen Körper mit schönen, prallen Titten und (vielleicht ein wenig zu vielen) buschigen Schamhaaren. Einen muskulösen, jungen Mann mit einem großen Schwanz und einer prallen Erektion. Einen mehr als zweimunütigen, direkten Blick auf die weiblichen und männlichen Genitalien, während sie stimuliert werden. Experimentellen Sex durch das gegenseitige, reale Wichsen. Und schließlich auch gleich zum Beginn des Films das große, absolute Mainstream-Tabu: eine echte Ejakulation auf der großen Kinoleinwand.


Echter Sex in LOVE wie er auch im täglichen Leben praktiziert wird:
 Zwei Menschen (Murphy & Electra) vereinen ihre Körper und ficken miteinander.

Joe Swanberg über filmischen Sex-Auftakt
Der unmittelbare Start von LOVE mit echtem Sex erinnert an Joe Swanberg. In seinem Debüt KISSING ON THE MOUTH (2005) vor 10 Jahren fängt die Filmhandlung auch direkt mit einer Sexszene an. Der Mublecore-Mitbegrüder hat seine Absicht über diese Handlungsweise so erklärt:
"Ich habe den Sex in der ersten Szene gezeigt, damit wir sehen können, wie die Personen Sex miteinander haben, noch bevor wir irgendetwas anderes über sie erfahren. Im weiteren Verlauf des Films beurteilt der Zuschauer dann die Charaktere und trifft Entscheidungen über sie. Aber ich wollte die Chance nutzen, einfach zwei Menschen zu zeigen, wie sie Sex miteinander haben. Und zwar bevor das ganze Drama in den Blickpunkt rückt. So hat es mir gefallen, den Sex einfach nur als eine Begegnung zwischen zwei Menschen zu zeigen. Und erst später das komplizierte Chaos darzustellen, das sich in diesen hin-und-wieder Beziehungen entwickelt. Jeder der Akteure wusste, was Sex ist, so dass wir nun einfach damit weitermachen konnten. Wir filmten den Sex dann einfach genauso, wie wir glaubten, dass er auch in unserem Leben aussieht." 


Sex ist normal und macht in allen Variationen und Stellungen Spass:
Das LOVE-Trio Murphy, Electra, Omi experimentiert mit einem flotten Dreier.

Sex ist natürlich und macht Spass
Gaspar Noé zeigt sehr direkt, dass Sex - hier dargestellt durch die Selbstbefriedigung - ganz natürlich ist und zum menschlichen Leben dazugehört. Darum stellt er das Ausleben der Fleischeslust als normal und selbstverständlich dar. Alle Facetten von Sex können deshalb auch real und ohne Hardcore Tabus gefilmt und unzensiert der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und noch etwas zeigt der Regisseur ohne falsche Scham: Sex macht Spass! Sex ist die treibende Kraft in jedem Menschen und stimuliert die Liebenden. Alle, die sich von der Libido erfassen lassen, suchen tiefe Freude, Ekstase und Erfüllung. Warum soll ein Film das nicht auch genau so unmittelbar zeigen und den Spass am Sex thematisieren? LOVE in 3D scheut sich jedenfalls nicht, das breite Spetrum realer sexueller Spielarten zum Leuchten zu bringen. Und den 3 Hauptaketueren gilt Anerkennung und großes Lob, dass sie sich vor laufender Kamera zu echtem Sex bekennen und ihn hemmungslos und leidenschaftlich miteinander ausleben. Ihr gutes Beispiel sollte andere zur Nachahmung motivieren.
Schließlich bleibt noch festzustellen, dass das gegenseitige Fingern & Wichsen ein großes Stimulierungs-Potential hat. Die LOVE-Intro-Szene eignet sich als Wichsvorlage für Singles und für Paare. Und sie kann auch das Kopfkino zu erotischen Fantasien beflügeln. 


LOVE 1 - Gegenseitige Masturbation
Murphy (Karl Glusman) & Electra (Aomi Muyock)
Splitternackt, Frontale Körperansicht, Erektion, Masturbation, Ejaculation

LOVE Clip 1

LOVE Download Link
Size: 86,42 MB / Duaration: 2:50 Min

LOVE Fotogallerie 1

Herzlichen Dank an Xander7 für seine Posts, Fotos und Clips!


LOVE Posts auf RSM
Safer Sex: Murphy streift sich ein Kondom über den Schwanz bevor er Omi fickt.

Gaspar Noés LOVE - Deutschlandstart 26.11.

Gaspar Noé's LOVE - Review by e.nygma

Shooting Sex in LOVE - An INDIEWIRE interview with Gaspar Noé

LOVE - A Sexual Threesome Melodrama by Gaspar Noé
http://real-sex-mainstream.blogspot.de/2015/05/love-sexual-threesome-melodrama-by_25.html


LOVE - More Links and Information
Liebe, Sex und Leidenschaft: Murphy & Electra genießen ihre ausgelebte Fleischeslust.

The Official Directors's Statement to LOVE (Scroll down for the Note)

How to Watch Gaspar Noé's Ridiculously NSFW LOVE

The Most NSFW Movie of the Year - Excellent LOVE with unsimulated Sex

The Problem with Gaspar Noé's LOVE isn't the Sex - It's the Philosophy

You Shoud See the 3D Sex Drama LOVE, Even If You Hate Gaspar Noé

Ejaculation and Sentimental Sex? - Inside Gaspar Noé's Explicit Drama LOVE

How Karl Glusman was Cast in Gaspar Noé's 3 D Erotica LOVE


"LOVE ist explizit und zugleich lyrisch" Paris Match
Karl Glusman - Klara Kristin - Aomi Muyock
LOVE ist Gaspar Noés mutigster und zärtlichster Film zugleich.

LOVE - nichts ist verboten, alles wird ausprobiert - mit leidenschaftlischem SEX

Thursday, July 17, 2014

REAL SEX MAINSTREAM 5 Jahre Online: 2009 - 2014

Am 17. Juli 2009 startete REAL SEX MAINSTREAM. Heute sind es genau 5 Jahre, dass dieser Blog online ist. In dieser Zeit habe ich immer wieder versucht mit anregenden Worten, stimulierenden Bildern und freizügigen Clips die Schönheit und Faszination von Liebe, Erotik und Sex in Filmen zu präsentieren. Das 5-Jahres-Jubiläum ist ein Grund zur Freude für uns Autoren Imagination & Count Lacoste. Und wir sagen HERZLICHEN DANK an alle interessierten Besucher und treuen Leser von RSM! 


RSM Logo seit 5 Jahren: Liberto Rabal & Francesca Neri in LIVE FLESH (1997)


REAL SEX MAINSTREAM 

5 Jahre Online: 2009 - 2014


Fünf-Jahres-Jubiläum
Es ist ein kleines Jubiläum für diesen Blog: RSM ist heute 5 Jahre Online, vom 17. Juli 2009 bis 17. Juli 2014! Vor 5 Jahren gab es mehrere Impulse, die mich motiviert haben, in die Welt der Blogger vorzudringen. Die Darstellung von Sex in Independent und Mainstream Filmen hat mich schon immer interessiert. Je mehr und intensiver ich mich mit Erotik im Filmgenre beschäftigte, um so mehr kam in mir der Wunsch auf, die Schönheit und Faszination von sinnlichem und leidenschaftlichem Sex in Fotos und Texten darzustellen. Und den erotischen Kosmos damit auch anderen Interessierten zugänglich zu machen. Andy Warhol, Joe Swanberg und CarpeDiemFreunde haben mich dabei auf unterschiedliche Weise inspiriert und mit ihren künstlerischen Werken Geburtshilfe für RSM geleistet.

Viva und Louis experimentieren beim Liebesspiel.
Viva: "Ich wünscht, Du würdest fester ......" - Louis: "Was, noch fester?" 


RSM-Initialzündung: Andy Warhols BLUE MOVIE aka FUCK
Ein Kult-Klassiker aus den 60ern gab schließlich die Initialzündung zum Start von RSM. Nach längerer Zeit hatte ich wieder einmal Andy Warhols BLUE MOVIE aka FUCK (1969) gesehen. Die Web-Suche nach weiteren Informationen zum Film verlief unbefriedigend. Und so entschloss ich mich, die Dokumentation über echten Sex eines realen Liebespaares in einem Blog mit Fotos und Texten zu veröffentlichen. Auf diese Weise konnten auch andere Gleichgesinnte die Milieustudie aus den Sechzigern kennenlernen. Und sie hatten die Möglichkeit, über den heutzutage weithin unbekannten Kultklassiker des Popartisten Andy Warhol mehr zu erfahren, der 1969 mutig Neuland betrat. 


Viva und Louis Waldon beim ersten realen Film-Sex auf der Kinoleinwand.
Louis: „Ich werd dich gleich ficken wie ein Cowboy!“


BLUE MOVIE Posts im Juli 2009
Im Verlauf des Juli 2009 wurde in insgesamt 10 Posts Andy Warhols Experiment mit echtem Sex vor der Kamera dokumentiert. Screenshots aus dem Film und teilweise auch Dialoge des Liebespaares wurden hier genauso präsentiert, wie sie im Film auf der Leinwand zu sehen sind. Auf folgender Seite gibt es eine Übersicht über die Posts und Links. Dort kann auch die jeweilige Seite aufgerufen werden. 

Andy Warhols BLUE MOVIE aka FUCK (1969) - Post Überischt auf RSM
http://real-sex-mainstream.blogspot.de/2010/12/andy-warhols-blue-movie-aka-fuck-1969.html

BLUE MOVIE aka FUCK Download Full Movie
http://vdownload.eu/watch/5069084-andy-warhol-blue-movie-fuck-1969.html 

Andy Warhol: "Everybody must have a fantasy."

"I'd always wanted to do a movie that was pure fucking, nothing else, the way Eat had been just eating and Sleep had been just sleeping. So in October '68 I shot a movie of Viva having sex with Louis Waldon. I called it just Fuck." 
A.W. about his documentary experiment BLUE MOVIE aka FUCK, 1969.

Andy Warhol's Vision in BLUE MOVIE aka FUCK (1969): Liebe macht Spass!


Mut zu Grenzüberschreitungen - Sex als Lifestyle 
Neben dem Kultklassiker der 60er Jahre hatten auch zeitgenössische Filme und künstlerisch-poetische Werke Einfluss auf den Start von REAL SEX MAINSTREAM. Etwa seit dem Jahr 2000 wurden Regisseure und Darsteller bei der Präsentation von Erotik und Sex in Filmen immer mutiger und freizügiger. Besonders junge Filmemacher folgten ihrer Kreativität und waren entschlossen, Grenzen zu überschreiten. Bisherige Konventionen und gesellschaftliche Vorstellungen über Sex wurden ignoriert und enttabuisiert. Das Ausleben der Sexualität mit erotischer Lust und fantasievoller Leidenschaft gehörte ganz natürlich zum Ausdruck des Lebensgefühles und Lebensstiles. Und so wurde Sex auch immer expliziter in Filmen gezeigt, ohne falsche Scheu und Scham. Die Grenze zur Pornografie war kein Tabu mehr.


Joe Swanberg zeigt in KISSING ON THE MOUTH wie die sexuelle Begierde das
Kopfkino stimuliert: Beim Duschen küsst er in seiner Fantasie Kate Winterichs Mund.

Joe Swanbergs KISSING ON THE MOUTH (2005)
Zur Generation der jüngeren Filmemacher gehörte auch Joe Swanberg aus Chicago. Als Mitbegründer der Mumblecore Bewegung ging er beim Filmen neue und ungewohnte Wege. So entwickelt er beispielsweise die Handlung seiner Filme zusammen mit den Akteuren und lässt ihnen einen großen Freiraum zur persönlichen Darstellung. Nacktheit und Sex sind für ihn genauso natürlich und selbstverständlich wie Essen und Trinken oder Schlafen und Reden. Dialoge und freier Austausch sind elementar in seinen Filmen. Im Jahr 2005 veröffentlicht er sein Debüt KISSING ON THE MOUTH. 


 Kevin Pittman streift sich ein Kondom über seinen steifen Schwanz: 

Nacktheit und Sex
Ganz unverblümt beginnt der Film mit dem Sex von einem nackten Paar. Kevin Pittman streift sich ein Kondon über seinen erigierten Penis und Kate Winterich setzt sich anschließend auf ihn. Sie küssen sich und beginnen gemeinsam ihre Sexspiele vor der Kamera. Der Film präsentiert mehrere sexuelle Handlungen, die man damals noch nicht auf der Leinwand gesehen hat. Zum Beispiel wie Kate Winterich sich ihre Schamhaare rasiert. Sexualität wird zu einem freien und legitimen Experimentierfeld für kreative, erotische Spiele und gehört zum Lifestyle des Erlebens und Genießens.


Kate Winterich rasiert ihre eingeseiften Schamhaare ab.

Selbstbefriedigung unter der Dusche
Ein Highlight der besonderen Art ist die Dusch- und Masturbations-Szene von Joe Swanberg. Der Regisseur agiert dabei splitternackt und hemmungslos und bekennt sich klar zur Selbstbefriedigung. Er zeigt wie die Fantasie die Sexualität stimuliert. Während er sich unter der Dusche explizit einen runterholt, küsst er im Kopfkino die Nippel seiner Partnerin und lässt sich zwischendurch auch einmal von ihr den Schwanz massieren. Schließlich erreicht er im Handbetrieb die Climax und spritzt sein Sperma ab, das sich mit dem Wasser vermischt. Alles geschieht völlig normal und unaufgeregt. Joe Swanberg inszeniert seine Selbstbefriedigung sehr eindrucksvoll als Teil der Körperpflege und als ganz natürliche Handlung. 


Joe Swanberg konzentriert sich unter der Dusche und holt sich  einen runter.

Der erste RSM Post: Eine Hommage an Joe Swanberg
Die Art und Weise und die Entschiedenheit, mit der Joe Swanberg Nacktheit und Sex in seinen Filmen thematisiert, hat mich spontan begeistert und nachhaltig stimuliert. So war es dann auch fast selbstverständlich, dass er zum Start von RSM zu Wort und ins Bild kommt. Der erste Post am 17. Juli 2009 ist eine Hommage an den kreativen Filmemacher. Er wird als Inspirator des Blogs vorgestellt. Und ebenso wird sein Debüt KISSING ON THE MOUTH in Fotos und Texten dokumentiert. 
RSM beginnt vor fünf Jahren mit dem folgendem Statement von Joe Swanberg. Als Autor des Blogs haben mir diese Worte geradezu aus dem Herzen gesprochen. Seine Empfindungen über Real Sex in Filmen drückt genau das aus, was auch das Ziel meines Blogs REAL SEX MAINSTREAM ist:


"I am inspired by a recent outbreak of real sex in films. It's about damn time. We might actually be seeing the beginning of a steady wave of independent films that are actually good, and contain characters doing the nasty. Soon enough, there won't be a knee jerk reaction about "porn" or other nonsense, and audiences may find themselves sitting in a theatre watching a film they really care about, and witnessing the characters making love on screen. For real."                                             Joe Swanberg, Doing "it", 2005


Joe Swanberg zeigt die Selbstbefriedigung 
als normale, natürliche Handlung während der morgendlichen Körperpflege: Zähneputzen, Duschen, Haare waschen, den Schwanz massieren bis zum Cumshot.

Joe lässt sein Kopfkino laufen und küsst Kate mit innigen Zungenküssen.

Real im Duschraum masturbiert er kraftvoll seinen steifen Schwanz.

In seiner Fantasie leckt er dabei lustvoll die Nippel von Kates Brust.

Im Cumshot spritzt er schließlich sein Sperma fontänenartig ab. 

Was Joe in die Hand nimmt, führt er konsequent zu Ende 
und genießt die zelebrierte Selbstbefriedigung.

Der erste RSM Post: Inspirator Joe Swanberg

KISSING ON THE MOUTH - Download Full Movie at Wipfilms.net
Joe Swanberg about SEX, BODYLANGUAGE  & PORN:
"Im inspired by outbreak of real sex in films." -  "It is nice to show sex as just an act between two people, and then later as the complicated mess in relationships.“ - "I'm interested in the body language and the other things that were happening during the sex scenes.“ - "The sex scenes really were meant to be documentary-like and just realistic.“ - "I would definitely be interested in shooting a porn, just to see what it's like. I would have to find the right actors to work with. That is the only thing that would make it interesting to me.“

KISSING ON THE MOUTH (2005)  -  Kevin Pittman, Kate Winterich, Kris Williams
RAW.  HONEST.  NAKED  -  GRAPHIC SEX AND CONVERSATION   -  Joe Swanberg


CarpeDiemFreunde strebt nach Freiheit und Liebe
CarpeDiemFreunde war vor fünf Jahren der dritte Inspirator für den Start von RSM.  Angeregt durch einen intensiven Gedankenaustausch mit dem philosophierenden Grenzgänger habe ich mich mit elementaren Themen wie Liebe, Kunst, Musik und Poesie beschäftigt. Dem Lebenskünstler geht es um Einsamkeit und Sehnsucht, um Selbstfindung und Fragen nach der Kunst des Liebens. Und er lädt uns ein: "Lass uns Lachen ... Lass uns Schweben ... Lass uns durch die Kunst des Liebens eine neue Freiheit erleben." 


 CarpeDiemFreunde ist ein philosophierender Grenzgänger,
der auf dem Pfad der Liebe in die grenzenlose Freiheit strebt.

The Principles of Lust
Das klassische Werk von CarpeDiemFreunde heißt THE PRINCIPLES OF LUST - Die Grundlagen der Lust. Er hat diesen Kurzfilm im Dezember 2008 produziert. Im Juni 2009 folgte als Ergänzung und Fortführung das ebenbürtige Werk THE ART OF LOVING - Die Kunst des Liebens. Beide Videos führen den interessierten Zuschauer in die harmonische Welt von Vernunft und Leidenschaft ein. Das sind auch die beiden Brennpunkte der Elipse, um die die persönliche Lebensphilosophie von CarpeDiemFreunde kreist. In beiden Filmen ist auf poetische Weise der Dreiklang aus Liebe, Erotik und Sex sichtbar, hörbar und erlebbar! Diese Tiefendiemension der Sexualität wollte ich auch für RSM fruchtbar machen.

THE PRINCIPLES OF LUST von CarpeDiemFreunde
http://real-sex-mainstream.blogspot.de/2009/09/principles-of-lust-erotische-poesie-von.html


Philosophie Forum von CarpeDiemFreunde

"Die Sehnsucht nach aufrichtiger Hingabe und der Trieb nach dem Verlangen der körperlichen Einheit nennen wir Lust. Lebe Lust aber Achte die Gefahr... - Das Streben nach der Einheit, die absolute Verschmelzung innerhalb und manigfalt der Seele und des Körpers, ist einer der möglichen Wege, zu dem Sinn und der Liebe zu finden. - Lerne Lachen.... Lerne Schweben... In Liebe zum Leben... immer deiner Freiheit entgegen!"
CarpeDiemFreunde in THE PRINCIPLES OF LUST - Die Grundlagen der Lust
Grafik: Vereinigung - loderndes, schmelzendes Herz von Werner Szendi


LIEBE im Herzen, EROTIK auf den Lippen und SEX im Körper -
GryBay & Mark Stevens agieren mit voller Hingabe in ALL ABOUT ANNA (2005).

Die Trias LIEBE, EROTIK, SEX
Andy Warhols Dokumentation BLUE MOVIE hat mich fasziniert. Joe Swanbergs Debüt KISSING ON THE MOUTH hat mich stimuliert. CarpeDiemFreunde's PRINCIPLES OF LUST haben mich bewegt. Alle drei Personen und ihre künstlerischen Werke haben mich ermutigt, auf meine Weise das Thema Nacktheit & Sex im damals neuen Blog zu präsentieren. Wie können die großartigen, himmlischen Geschenke der menschlichen Natur - LIEBE, EROTIK, SEX - künstlerisch angemessen dargestellt werden? Und wie werden sie in Independent und Maistream Filmen präsentiert? Die Antwort auf diese Fragen habe ich versucht im Blog RSM in den letzten fünf Jahren zu dokumentieren. 

 
 Nicolas Cage & Erika Anderson ficken hemmungslos mit Leib und Seele in ZANDALEE.

Imagination und Count Lacoste sagen DANKE
Bereits im ersten Jahr von RSM kam Count Lacoste als weiterer Autor des Blogs dazu. Der profunde Explorateur der Erotik ist ein bekennender Erotomane alter Schule. Als hemmungsloser Hedonist und lüsterner Faun, der im Nexus der Begierde gefangen ist, liefert er großartige Beiträge, die unseren Blog RSM erotisch zum Leuchten bringen. 

DANKE dir, lieber Freund, dass du mit deinem pornophilen Herzen 
unsere Mission REAL SEX MAINSTREAM mitgestaltest!

Wir beide werden uns weiterhin bemühen,  
 ein angemessenes Niveau in Wort und Bild zu wahren, 
dabei dennoch direkt und explizit zu sein und
den Meinungsaustausch mit Gleichgesinnten zu fördern.

Wir werden dem Pfad der Liebe folgen, 
die Erotik knistern lassen und
Sex leidenschaftlich ausleben!

DANKE
allen Besuchern und Lesern 
von RSM in den letzten fünf Jahren!

Imagination & Count Lacoste


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REAL SEX MAINSTREAM
zeigt weiterhin expliziten Softcore Sex & Hardcore Pornografie
aus Internationalen Filmproduktionen und aus Privaten Videos.
LIVE FLESH (1997) - Liberto Rabal (li) & Francesca Neri (re) genießen Sex.
17. Juli 2009  -  REAL SEX MAINSTREAM - Fünf Jahre Online - 17. Juli 2014