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Wednesday, May 21, 2014

Das "Feminismus fickt!" Interview mit Patrick Catuz bei ErotikInsider.com

"Für mich ist Pornografie ein Genre, dass sich mit dem zentralen Thema der Sexualität beschäftigt und explizite Darstellungsformen sexueller Handlungen verwendet. Insofern ist feministische Pornografie ein Teil der Pornografie, jedoch zu unterscheiden vom Mainstream, der noch von Männern dominiert wird und eigentlich fast nur für eine männliche Zielgruppe produziert wird." So umschreibt der Filmwissenschaftlicher Patrick Catuz die feministische Pornografie, die von Frauen aus weiblicher Perspektive gemacht wird und in denen Frauen die Hauptfiguren einer Geschichte sind. In einem ausführlichen Interview für ErotikInsider enthüllt der Buchautor offenherzig im Gespräch mit Imagination wie er auf den pornografischen Geschmack gekommen ist.

Das "Feminismus fickt!" Interview 
mit Patrick Catuz

bei ErotikInsider.com

 Hinter FEMINISMUS FICKT! steckt ein kluger, pornophiler Kopf.

Erotisch-kreative Pornografie
Pornografie ist ein vielschichtiges Phänomen. Patrick Catuz hat sich intensiv damit auseinandergesetzt. Er ist bei Erika Lust in die Praxis-Lehre gegangen und hat ein Buch über seine Erfahrungen mit Fem-Porn geschrieben. Auf sympathische Weise enthüllt er darin das erotisch-kreative Potential, das in der alternativen Pornografie steckt.

Interview für ErotikInsider
In einem engagierten Interview für die Netzwerk-Community ErotikInsider schildert der Buchautor die vielfältigen Aspekte der explizit gefilmten Fleischeslust. Das Interview kreist um die Themen Pornografie & Feminismus, die Geschichte des pornografischen Films, das Golden Age of Porn, Erika Lust & Cabaret Desire, die Por"NO"-Bewegung und natürlich sein Buch mit dem provozierenden Titel FEMINISMUS FICKT! 
Abgerundet wird das Interview mit einem YouTube-Video, in dem Patrick Catuz kurz und prägnant Fragen beantwortet: To Cum-Shot or not shoot Cum! (1:20 Min). 

Patrick Catuz über Pornografie-Entwicklungen 
"Im Golden Age of Porn hätte der
Sprung klappen können, die künstliche Trennung zwischen Spielfilm und Porno aufzuheben, die Grenze zu verwischen, zu überwinden. Hollywood spielte mit dem Tabu, beispielsweise mit LAST TANGO IN PARIS, näherte sich also auch dem Porno an. Und die Pornoproduktionen wurden immer professioneller, die Erzählungen immer komplexer. Dann kam VHS und eine Amateurisierungswelle, die den Porno um Jahrzehnte Kunstfertigkeit zurückwarf. ... Jetzt scheint gibt es wieder Filmemachende, die sich daran wagen, wie etwa Lars von Trier mit NYMPHOMANIAC. In Deutschland gab es mit HOTEL DESIRE einen Kurzfilm, der sich ebenfalls wieder etwas dem Porno annäherte, eben dadurch, dieses Tabu zu überwinden, Sex auch zu zeigen."

Das vollständige Interview mit Patrick Catuz gibt es bei ErotikInsider:
 
ErotikInsider-Interview mit Patrick Catuz
http://www.erotikinsider.com/medien/literatur/das-feminismus-fickt-interview

 
Patrick Catuz über den Titel seines Buches FEMINISMUS FICKT!
"Er war irgendwie naheliegend. Tatsächlich wird im feministischen Porno ja gefickt 
und gegenüber dem bürgerlich-gemäßigten Feminismus mit Porno 
 schien mir ein provokanter, sex-positive Ausruf nur passend."


Patrick Catuz & FEMINISMUS FICKT! auf RSM
http://real-sex-mainstream.blogspot.de/2014/03/feminismus-fickt-patrick-catuz.html
 
Website: Feminismus fickt!

Tuesday, March 11, 2014

Feminismus fickt! - Patrick Catuz fokussiert Perspektiven feministischer Pornographie

Erika Lust ist eine Film-Pionierin, die seit vielen Jahren feministische Pornografie produziert. Patrick Catuz ist Kultur und Medienwissenschaftler. Eine Freundin machte ihn auf Erika Lusts Debüt THE GOOD GIRL (2005) aufmerksam. Der pornografische Kurzfilm begeisterte den Autor und Filmemacher und weckte seine Neugier auf mehr. Einige Jahre später arbeitete er bereits mit Erika Lust in Barcelona am Dreh von CABARET DESIRE (2011) mit. In seinem Buch FEMINISMUS FICKT! (2013) hat Patrick Catuz seine praktischen Erfahrungen aus der Porno-Industrie verarbeitet und reflektiert über die Beziehung von Feminismus und Pornographie.

Patrick Catuz präsentiert das Ergebnis seiner feministischen Pornografie-Studien.


 Feminismus fickt! - 

Patrick Catuz fokussiert
 Perspektiven feministischer Pornographie


THE GOOD GIRL (2005) - 
Das Debüt von Erika Lust inspirierte Patrick Catuz. 

Feministische Pornographie
FEMINISMUS FICKT! beschäftigt sich mit einer neuen Perspektive der Porn Studies, nämlich dem ‚feminist porn’. Eine Reihe an Pornographinnen hat sich aufgemacht, die männlich dominierte Industrie herauszufordern, und das mit Erfolg. Erika Lust, Petra Joy, Tristan Taormino – sie alle erreichen eine immer größere Öffentlichkeit und setzen immer mehr Titel ab. Dabei handelt es sich um Pornofilme, die nicht nur von Frauen und (auch) für Frauen gemacht werden, sondern um Produktionen, die sich von den Gepflogenheiten der herkömmlichen Pornoindustrie deutlich unterscheiden. 

Erika Lust produziert seit vielen Jahren Frauen-Pornos, z. B. CABARET DESIRE (2011).

Praxisstudien bei Erika Lust
Patrick Catuz geht der geschichtlichen Entwicklung dieses Phänomens nach, dem Diktat der maximalen Sichtbarkeit, Sichtbarkeit als Wissen und Wissen als Macht, der Entwicklung des Kinos als visuelles Medium, der Entstehung und des Wandels des Pornokinos, bis hin zu feministischen Interventionen in diesem traditionell männlich dominierten Feld. Dabei ging in den letzten Jahrzehnten ein pornographic turn durch die feministische Bewegung: Vom Kampf gegen Pornographie, wenn nötig auch vor Gericht, hin zu feministischen Pornographinnen, welche die Industrie von innen aufmischen. Eben von diesen feministischen Produktionen weiß er aus der Praxis zu berichten, arbeitete er doch bis kürzlich bei der Pornographin Erika Lust in Spanien. 
"Feministische Pornographie ist noch ein relativ junges Phänomen und doch nur der konsequente nächste Schritt." Denn, so der Autor: „Porno ist nichts ontologisch Männliches, Frauen wurden bloß seit jeher ausgeschlossen.“ 

 Patrick Catuz begutachtet ein Highlight der LUST FILMS Barcelona:
Erika Lust's FIVE HOT STORIES FOR HER (2007).

Patrick Catuz - Autor, Kultur- und Medienwissenschaftler
Der 29-jährige Autor, Filmemacher und Kulturarbeiter Patrick Catuz lebt in Wien. Er hat in Klagenfurt (AUT) und Breslau (PL) Medien- und Kommunikations-Wissenschaften sowie Angewandte Kulturwissenschaften studiert. Zuletzt arbeitete er bei Erika Lust und LUST FILMS in Barcelona ehe er nach Wien zurückkehrte, um sich an der Universität für angewandte Kunst Wien seiner Doktorarbeit zu widmen. 

 „Neue Pornokritik in der Theorie. Feministischer Porno in der Praxis.“


Patrick Catuz mit Häschen-Vibrator aus dem Store von Erika Lust.

"Was feministischer Porno ist, kann und will ich nicht definieren. 
 Die falsche Antwort, die folgen würde, wäre schon darin begründet, die falsche Frage zu stellen.  
Die Frage muss sich danach richten, was feministische Pornographie sein könnte."


Das Buch FEMINISMUS FICKT! führt über eine Einführung zur Kulturgeschichte des pornografischen Blicks und des Sexes über die alte Pornodebatte zu den Porn Studies und filmwissenschaftlichen Überlegungen anhand konkreter Beispiele. 


FEMINISMUS FICKT!
von Patrick Catuz
LIT Verlag, Wien 2013, 216 Seiten, Preis: 19,90 Euro


Quelle: Feminismus fickt!
http://www.feminismusfickt.de/feminismusfickt/Presse.html

Weiterführende Seiten:

FL - Die Freiheitsliebe - Rezension von Mira Sigel

Feministischer Porno? - woman.at interviewt Patrick Catuz

Es gibt mehr als Cum Shots - Der Freitag interviewt Patrick Catuz